Verbreitungsgebiet: Südosteuropa bis Mittel- und Zentralasien, als Jagdwild in den westlichen USA, Kanada, Hawaii und Neuseeland eingebürgert

 

Lebensraum: Gebirgige Gebiete zwischen 1000 und 2000 m Höhe, aber auch tiefere Lagen und wüstenartige Gelände

 

Nahrung: Triebe, Blätter, Sämereien, Beeren, Insekten und andere Kleintiere

 

Größe: 32-39 cm

 

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Steinhühner (Alectoris)
Art: Chukar-Steinhuhn (Alectoris chukar

 

Das Chukar-Steinhuhn verdankt seinen Namen seinem auffallenden Ruf, der an ein „Tschukar“ erinnert.
Das Gefieder des gut rebhuhngrossen Chukar-Steinhuhns ist überwiegend bräunlich und grau. Die Flanken sind auffallend schwarz, rotbraun und weiss gebändert. Vom ähnlichen aussehenden Steinhuhn unterscheidet es sich durch die rahmfarbene Tönung des Kehllatzes, welche beim Steinhuhn reinweiss ist. Das Chukar-Steinhuhn ist zudem etwas bräunlicher als das Alpensteinhuhn. Eine schwarze Binde umzieht die Augen und einen rotbraunen Ohrdeckenfleck. Es hat einen roten Schnabel und rote Läufe. Hahn und Henne sind gleich gefärbt. Den Hahn erkennt man am Sporn.

 

Steinhühner leben paarweise und baumen nicht auf, sondern schlafen am Boden.
Hähne können zur Brutzeit sehr aggressiv sein. Die Art verträgt sich nicht mit anderen Hühnervögeln wie z.B. Fasanen.

 

Aristoteles hat bereits vor 2300 Jahren für das Chukar-Steinhuhn beschrieben, dass Hahn und Henne verschiedene Gelege bebrüten. Dies ist inzwischen auch für andere Steinhuhnarten bestätigt. Der Hahn kann sogar einen Brutfleck ausbilden. Ein Brutfleck ist eine federfreie, äusserst gut durchblutete Hautstelle am Vorderbauch und intensiviert die Wärmeübertragung auf das Gelege.

 

Häufig sind also zwei Gelege mit 7 – 12 Eier, von denen der Hahn das ersten und die Henne das zweite während 22 – 24 Tagen bebrütet. Als Nest dient eine Bodenmulde, mit einigen Halmen ausgelegt, im Schutz der Bodenvegetation. Steinhühner werden mit etwa 50 Tagen flügge.

 

Literatur / Quellen
- Vögel – Zootierhaltung / Tiere in menschlicher Obhut, W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.) Verlag Harri Deutsch
- Der neue Kosmos Vogelführer, Kosmos-Verlag Stuttgart, 1999